Die Palette mit Futter ist schon bei Recal angekommen. Herzlichen Dank an die Spedition für diese Blitzlieferung!  Dann die nächste gute Nachricht – Matilda hat schon tolle Interessenten!

 

Und wieder haben wir tolle Bilder und Videos von einer Katzenkolonie bekommen. Herzlichen Dank dafür! Ein tolles Beispiel für „Trap-Neuter-Release“ oder Einfangen-Kastrieren-Freilassen :o)

Auch letzte Woche wurde wieder kastriert, kastriert, kastriert… viele davon werden dann auch wieder in ihren angestammten Revieren freigelassen!

19.01.2019

Schon wieder ist eine Woche vergangen… und wir sind jetzt schon bei „Tier der Woche“ Nr. 3

Diesmal ist es der kleine Boddy, der schon einiges in seinem Leben mitgemacht hat…

 

Bei Elke gibt es „Nachwuchs“. Moritz ist eingezogen… Natürlich bekommt er bei Elke „Asyl“ – aber nur, wenn er kastriert ist! Das wurde dann in der vergangenen Woche gleich erledigt.

 

Aber nicht nur mit Moritz musste sie zum Tierarzt. Auch Arco brauchte medizinische Versorgung. Ihm ging´s gar nicht gut… aber er ist schon wieder auf dem Weg der Besserung. Allerdings müssen ihm in nächster Zeit noch zwei Knoten entfernt werden…

Da kann er sicher ein paar gute Gedanken brauchen. Trotz der Schmerzen schickt er aber ganz liebe Grüße – speziell an seine beiden Patentanten Carmen und Sylvia.

Das Flugticket von Josey wird nicht verfallen :o)  Safira hat über das Tierheim Kamp-Lintfort ein Zuhause gefunden und das Team wird gern wieder zwei oder drei Arycan-Fellnasen aufnehmen – dafür schon einmal ganz herzlichen Dank!

 

 

Und last but not least – die tollen Nachrichten von gestern: Das Abkommen wurde unterzeichnet :O)

Wie die Umsetzung erfolgen soll, ist noch nicht ganz klar – sicher ist aber, dass dieser Vertrag ein riesengroßer Schritt für den Tierschutz auf Gran Canaria ist!

18.01.2019

 

Der Bericht über das Seminar der Tierärztekammer ist online :o)

http://www.arycan.de/fb_tieraerztekammer.htm

Boddy hat die zweite OP gut überstanden und ist schon wieder bei Ana, wo er jetzt gesund gepflegt wird.

 

Und auch von der GreenPetFood-Aktion gibt es gute Nachrichten. Wir haben immerhin 250 Stimmen bekommen! Herzlichen Dank an alle, die für uns abgestimmt haben – und auch noch einmal an Laura und Polly J

 

 

Liebe Grüße kommen heute von Calvin und Wilma!

Das hier ist Matilda – Andrea hat sie in der Auffangstation gesehen und sich verliebt… wir können sie sehr sehr gut verstehen! Matilda wird sich in den nächsten Tagen auf die Suche nach einem Zuhause machen!

Und könnt Ihr heute bitte mal alle ganz fest die Daumen drücken, dass das Abkommen mit den Gemeinden auf Gran Canaria auch wirklich unterzeichnet wird.

17.01.2019

Bei solchen Bildern geht einem wirklich immer wieder das Herz auf…

Der gute Paul ist kaum wiederzuerkennen :o)

 

 

Andrea ist auf Gran Canaria schwer mit den Vorbereitung für die nächste Messe beschäftigt. Vom 26.-27.01.2019 findet zum zweiten Mal „Animundo“ statt. Es gibt auch schon ein „Werbevideo“…

16.01.2019

Leider gibt es von Josey traurige Nachrichten. Ihre Adoptantin musste kurzfristig „aus beruflichen Gründen“ absagen. Für Josey tut es uns sehr leid, dass sie nun wieder auf die Suche nach einem neuen Zuhause gehen muss. Aber wer weiß, wozu es gut ist – wenn sie „berufliche Gründe“ so plötzlich auftauchen, wäre es wahrscheinlich über kurz oder lang eh nicht gut gegangen :o(

 

Schade nur, dass wir ihr Flugticket schon gebucht haben und das leider nicht stornierbar ist… auf den Kosten bleiben wir wahrscheinlich sitzen, wenn wir nicht bis zum 23.01. einen anderen „Flüchtling“ finden, der das Ticket nutzen kann… oder vielleicht könnt Ihr uns helfen und für Joesy Werbung machen?

Und manchmal gibt es Sachen, die gibt´s gar nicht… so wie die Schablonenkrankheit.

 

Christina von Michel hat einen „Diagnose-Marathon“ mit ihrem kleinen Mann hinter sich. Und weil es am Ende auf eine seltene, aber genetisch bedingte Krankheit hinauslief, betrifft das natürlich auch seine beiden Brüder.

 

Die beiden sind Ende Oktober und Ende November 2016 nach Deutschland geflogen und wurden über eine ehemalige Partnerin vermittelt. Leider haben wir von den beiden Adoptanten keine Kontaktdaten, so dass wir sie nicht direkt informieren können.


Aber vielleicht liest hier ja jemand mit, der weiß wo Tick und Track (so hießen die beiden bei uns) jetzt wohnen und kann die Besitzer darauf aufmerksam machen?

 

Hier der Text von Christina…

Im Februar 2017 zog Michel bei uns ein. Damals hieß er noch Trick, der Drillingsbruder zu Tick und Track, die bereits vermittelt waren.

 

Er war gesund, vital und ein ausgesprochen hübscher Kerl, mit blankem, pechschwarzen Fell. Lediglich am Hals hatte er etwas schütteres Haar.

Also: kein Halsband, sondern ein Brustgeschirr. Schleichend verlor er immer mehr Haare. Die Unterseite des Halses wurde kahl, dann die Brust, der Bauch. es begann eine Odysee bei den Tierärzten. Es wurde so ungefähr alles an klinischen Untersuchungen gemacht, was möglich ist. Alles in Ordnung! Die TÄ tippte auf "Hormone" (Schilddrüse), aber da war auch alles in Ordnung. "Typische" Merkmale für eine Hormonstörung an den Ohren oder an der Schwanzspitze gab es auch nicht. Ein gesunder Hund!


Und er verlor weiter Haare.

Ich habe mich dann mal bei den Typischen "Pinscher-Krankheiten" umgesehen und bin auf die "Schablonenkrankheit" (pattern baldness - Glatzköpfigkeit mit Muster) gestoßen. Sie kommt fast nur bei Pinschern vor, seltener bei Dackeln, Dalmatinern, Chihuahuas und Boston Terriern.


Es handelt sich um einen genetischen Defekt, ist also erblich bedingt. Die Schablonenkrankheit ist nicht ansteckend, aber auch nicht "heilbar". Sie wird als "kosmetisches Problem" bezeichnet. Das Wort "pattern" bedeutet, dass es eben kahle Stellen gibt, die - anders als bei Alopezie- nicht rund sind, sondern irgendwelche Muster bildet. Der Rest des Fells bleibt unversehrt.


Bei Michel ist das der Rücken. Lediglich Hals, Bauch und Beine sind nackig. Er muss jetzt halt etwas anziehen, was "Unterbodenschutz" bietet. Und bei ausgiebigen Sonnenbädern muss sein Bauch wohl eingecremt werden!


Ich schreib Euch das, um allen, die möglicherweise bemerken, dass ihr Hund kahl wird, unter Umständen die vielen Untersuchungen zu ersparen.“

 

Ganz lieben Dank an Christina für die Info – und für das tolle Zuhause, das Michel gefunden hat :o)

 

Ein tolles Zuhause suchen wir auch immer noch für die kleine Siska. Wo sind nur die Menschen, die ihr ein Zuhause schenken möchten???

 

15.01.2019

Liebe Grüße von der Insel schickt heute Dori :o)

Was unser Transportproblem angeht, gibt es gute Nachrichten.

Wir haben zwar immer noch keinen „Container“ organisieren können, der den Versand der Sachspenden nach Gran Canaria günstiger machen würde, aber Nicole von Friends-for-Dogs hat eine Spedition gefunden, die uns die Futterspenden vom ETN nach Almendralejo transportiert!

Am Wochenende wurde daher gepackt!

Pepper, die noch vor 8 Jahren Laura hieß und selbst traurig hinter Gittern in Almendralejo saß, hat gern dabei geholfen, das Futter für ihre „alten Kumpel“ zu verpacken! Bangu durfte bereits vor 8 Jahren die Perrera in Almendralejo verlassen – Pepper musste leider noch fast ein ganzes Jahr länger warten, genießt nun aber auch seit fast genau 7 Jahren mit ihren beiden „Recal-Geschwistern“ Bangu und Linus (ehemals Aaron) und den beiden „Arycan-Rudelmitgliedern“ Jana und Laura ihr Leben in Deutschland.

Nicht nur bei den Vierbeiner funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Festland und Insel einwandfrei :o)

Nochmals lieben Dank an Nicole für die nette Zusammenarbeit, an den ETN für die großzügige Spende und an Mada und das Recal-Team für die großartige Arbeit vor Ort – und besonders auch für die drei tollen „Verpackungshelfer“ :o)- und an Petra (sie weiß warum…)

Einfach nur klasse, wenn sich auch Tierschutzvereine untereinander so gut unterstützen und helfen können.

 

Einfach nur klasse ist es auch, wenn Kinder und Hunde sich so gut verstehen…

Bei den Bildern von Alessio und Mali haben wir jedes Mal Freudentränchen in den Augen :o)

14.01.2019

Wenn bei Arycan von Superwoman die Rede ist, käme wohl den meisten Andrea in den Sinn… oder Syra… oder Marta… oder…

Aber nein – Superwoman heißt Coco :o)

Zoe hätte wahrscheinlich auch gerne so ein tolles Kostüm. Christina weigert sich aber, ihr eins zu nähen. Bei den Notmeeris werden zur Zeit „nur“ Kuschelsäcke und Decken für die Schweinchen genäht – aber Barry und Zoe hätten das Volumenvlies lieber für sich behalten :o)

Josey kann es noch garnicht richtig fassen – sie hat einen Sofaplatz in Deutschland sicher. Ganz herzlichen Dank an Marie, die die Vorkontrolle für uns übernommen hat – und natürlich auch ganz lieben Dank an die Adoptantin :o)

In Neuwied durften wir wieder jede Menge Sachspenden abholen. Ganz lieben Dank an Rebecca und Birgit!

 

Die kleine Ronja hatte es im Zwinger nicht leicht – alle anderen waren größer… damit sie ihre Filaria-Behandlung ohne Stress hinter sich bringen kann, darf sie die verbleibende Zeit bis sie ausreisen darf, bei Ana verbringen.

Sie fühlt sich da schon sichtlich wohl :o)

13.01.2019

Obwohl das Arycan-Team auf der Insel auch bei der Fortbildung der Tierärzte beschäftigt war – ein ausführlicher Bericht folgt – wurden vergangene Woche natürlich trotzdem auch „normale“ Kastrationen durchgeführt.

Unter all dem Stress, der dann schon mal entsteht, leiden selbstverständlich nie die Tiere! Nur manchmal unsere Fotos ;o)  Die werden dann schon mal vergessen… aber das ist nicht weiter tragisch, da ja alle Tiere in einer Computerdatei erfasst sind und so jederzeit nachvollzogen werden kann, wer wann kastriert wurde.

Dass das Kastrationsprojekt ein riesen Erfolg ist, zeigt auch die neuste Statistik der Albergue Insular!

Auch wenn im vergangenen Jahr immer noch 358 Tiere eingeschläfert werden mussten, ist diese Zahl doch gegenüber den Vorjahren wesentlich gesunken. Gegenüber 2017 konnten die Euthanasien um 32% verringert werden… und es ist überhaupt kein Vergleich mehr zu den Zahlen zu Zeiten als Andrea mit dem Projekt angefangen hat und fast 70% der knapp 5000 Tiere, die jährlich eingeliefert wurden, eingeschläfert werden mussten. Zum einen liegt das natürlich auch daran, dass die Adoptionen um 30% zugenommen haben. Die Zahl der eingelieferten Tiere sinkt aber auch - zwar nicht so schnell, wie wir es uns wünschen würden, aber das wäre auch ein Wunder! Da aber alle adoptierten Tiere kastriert sind (wenn das Alter es zulässt), wird ja auch der „Nachschub“ an ungewollten Welpen langfristig abnehmen! Es wird bestimmt noch zwei, drei oder vielleicht sogar vier Hundegenerationen dauern bis sich das Kastrationsprojekt auch in Zahlen ganz signifikant bemerkbar macht – aber der Erfolg ist mittlerweile wirklich schon sichtbar!

Kayla hat ihr Herrchen voll im Griff :o) Aber wer kann diesem Blick schon widerstehen?

12.01.2019

Unser Hund der zweiten Woche 2019 ist Oscar :o)

Oscar wird vor seiner Ausreise jetzt noch auf Mittelmeerkrankheiten getestet. (Der Filaria-Test war zum Glück schon negativ)

Diese sind ja leider oft ein Thema. Gerade Filaria ist auf den Kanaren leider nicht selten. Wie viele „Herzwürmchen“ wir mittlerweile schon behandelt haben, wissen wir gar nicht genau… derzeit wird gerade den Filarien bei Matt und Ronja der „Gar aus“ gemacht.

Aber Filarien sind ja nicht alles…

Über die verschiedenen Mittelmeerkrankheiten gibt es einen Flyer, den Ihr auch hier als pdf-Datei finden könnt!

Leishmaniose ist zum Glück auf den Kanaren sehr sehr selten, aber die anderen Parasiten treiben leider auch dort ihr Unwesen. Das Gute ist aber, dass alle Krankheiten (außer Leishmaniose) durchaus heilbar sind.

Schon im Frühjahr letzten Jahres hatte Andrea überlegt, ob man nicht mit allen Hunden, die ausfliegen sollen, einen „Schnelltest“ auf die gängigen Mittelmeerkrankheiten machen soll. Dieser Test ist zwar nicht so aussagekräftig wie eine Blutuntersuchung in einem Labor, aber die Hunde könnten bei einer Infektion noch auf der Insel behandelt und kuriert werden.

Zumal die Blutuntersuchung direkt nach der Ankunft hier in Deutschland auch nicht so sinnvoll ist, da das Tier ja im Zweifel noch am Flughafen gestochen und infiziert werden kann. Das ist zwar eher unwahrscheinlich, aber ein (erneuter) Test in Deutschland wäre erst nach Ablauf der Inkubationszeiten der verschiedenen Krankheiten richtig aussagekräftig.

Da wir aber finanziell immer ziemlich am Limit sind, hätten wir die Schutzgebühren dann um 20 € - so viel kostet uns der Schnelltest – erhöhen müssen. In Absprache mit den Vermittlungspartnern wurde sich letztes Jahr dann aber dagegen entschieden.

Jetzt hat ja gerade erst ein neues Jahr angefangen und wir überlegen erneut, alle Hunde vorab „schnell zu testen“. Wir denken, dass es für die Hunde im Zweifel besser ist, auf der Insel behandelt zu werden statt mit einem angeschlagenen Immunsystem den stressigen Transport nach Deutschland anzutreten.

Wir bitten Euch daher um Verständnis, dass wir in Zukunft die Schutzgebühren um 20€ erhöhen und die Tiere noch auf der Insel testen werden.

Allerdings kann solch ein negativer Test (ebenso wie ein Labortest direkt nach der Ankunft) keine 100%-ige Garantie dafür sein, dass das Tier nicht doch noch an einer Mittelmeerkrankheit erkrankt.

Aber eine solche Garantie gibt es leider sowieso nicht mehr – auch Hunde, die im Leben noch nie Deutschland verlassen haben, wurden mittlerweile schon positiv getestet. In Zeiten des Klimawandels (über-)leben leider die Parasiten auch in unseren Regionen :o(

 

Liebe Grüße kommen heute von Fleur und Peterli :o)

11.01.2019

Die kleine Ronja weiß ja noch nicht, dass sie nach Abschluß ihrer Filariabehandlung ein Zuhause in Deutschland sicher hat – sie will so gerne aus dem Zwinger raus! Es ist aber auch wirklich blöd, wenn man so klein ist und die anderen wenig Rücksicht nehmen…

Für die anderen ist leider noch kein Zuhause in Sicht… Fibi, Oscar, Luna… alle suchen noch nach ihren Menschen. Der kleine liebenswerte „Rüpel“ heißt übrigens Abbi und macht sich erst in den nächsten Tagen auf die Suche nach einem Zuhause.

Ganz tolle Happy-End-Fotos gibt´s heute von Canario :o)

Und während der Fortbildungskurs der Tierärztekammer heute Endspurt hat, befindet sich wohl auch die Vereinbarung zwischen dem Cabildo, den verschiedenen Gemeinden, der Tierärztekammer und Fauda auf der Zielgeraden.

Nachdem mehrere Berichte in der Presse und auch im Fernsehen erschienen sind, soll nun am 18.01.19 eine Vereinbarung unterzeichnet werden, die eine wesentliche Verbesserung für die Tiere werden soll.  Wir drücken alle Daumen!

 

Und dann findet heute auf der Insel sogar ein Musical statt, dessen Inhalt auch vom besseren Umgang mit Tieren handelt

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